Fotos Pressestelle V-G: Innenminister Torsten Renz mit Finanzdezernent Dietger Wille und Bürgermeister Dietmar Jesse auf dem Vierseitenhof am Rosengarten in Eggesin.

Mehr als 3 Millionen Euro für Eggesin

Innenminister Torsten Renz hat heute in der Greifswalder Kreisverwaltung und in der Stadt Eggesin jeweils einen millionenschweren Bescheid für Konsolidierungshilfen des Kreis- und des Stadthaushaltes übergeben. Beim Landkreis nahmen Finanzdezernent und zweiter Stellvertreter des Landrates Dietger Wille sowie Kämmerin Ilka Heise den Bescheid über neun Millionen Euro entgegen. Bei der Stadt Eggesin freuten sich Bürgermeister Dietmar Jesse und Vizebürgermeisterin Bianca Schwibbe über dreieinviertel Millionen Euro.

Am Termin in Eggesin nahmen auch Mitarbeiter der kreislichen Kommunalaufsicht teil, welche die dortige Haushaltssanierung seit Jahren begleiten. Bürgermeister Dietmar Jesse bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung des Innenministeriums beim Prozess der Haushaltssanierung, der in Eggesin bereits 20 Jahr andauert.

Der Innenminister attestierte sowohl dem Landkreis als auch der Stadt einen starken Willen und große Konsequenz auf dem schwierigen Weg zur Haushaltssanierung. Er lobte das Engagement der Kreisverwaltung und insbesondere die Arbeit aller Finanzverantwortlichen beim Kreis.

Beide Gebietskörperschaften hatten durch Altschulden nach der Kreisgebietsreform sowie im Falle der Stadt Eggesin durch Wegzug der Bundeswehr ein äußerst schweres finanzielles Erbe angetreten. Das Innenministerium in Schwerin begleitet und unterstützt den Kreis und die Stadt seit vielen Jahren beim Prozess der Haushaltskonsolidierung. So konnten in den vergangenen Jahren beim Kreishaushalt bereits rund 65 Millionen Euro an Altschulden getilgt werden.

Dietger Wille dankte für die Unterstützung aus Schwerin und betonte, dass das neue Finanzausgleichsgesetz (FAG) Kommunen im ländlichen Raum mit einer besseren Finanzausstattung versehe. Der Finanzdezernent wies jedoch gleichzeitig darauf hin, dass steigende Ausgaben im Sozial- und Jugendbereich sowie insbesondere das neue KiFöG zur sogenannten kostenlosen Kita den Kreishaushalt bereits jetzt durch gewaltige Mehrausgaben spürbar belasten.

Text/Foto: LK VG

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