Der Soziale Dienst der GWW ist eine zentrale Anlaufstelle für die Menschen, die in den Werkstätten beschäftigt sind – und für all diejenigen, die ihren Weg begleiten. Wie vielfältig und wichtig diese Arbeit ist, zeigt das Beispiel von Michelle Rohleder. Die junge Sozialpädagogin wusste schon früh, welchen Weg sie einschlagen möchte. Bereits während ihrer Schulzeit absolvierte sie alle Praktika bei der GWW.
Der Wunsch, mit Menschen mit Behinderungen zu arbeiten, entwickelte sich früh – geprägt auch durch ihren Vater, der selbst seit vielen Jahren engagiert bei der GWW tätig ist. Nach ihrem Studium der Sozialen Arbeit in Neubrandenburg ist Michelle Rohleder heute seit rund drei Jahren Teil des Sozialen Dienstes – aus Überzeugung: „Mir ist es wichtig, auf die Stärken der Menschen zu schauen und ihnen Teilhabe zu ermöglichen.“
Zu ihrem Verantwortungsbereich gehören unter anderem der Strand und die Gärtnerei in Ueckermünde, Teile der Betriebsstätte im Seebad sowie die Blaubeerscheune in Eggesin. Die Aufgaben des Sozialen Dienstes sind vielfältig: Es werden viele Gespräche mit Leistungsberechtigten geführt, passende Arbeitsbereiche entsprechend der Interessen der Beschäftigten gesucht und interne Praktika organisiert. Außerdem wird geklärt, wie die Beschäftigten ihren Arbeitsplatz erreichen – ob per Fahrdienst, mit den Öffentlichen, zu Fuß oder gar mit dem Fahrrad. Der Soziale Dienst hilft beim Umgang mit Ämtern und fungiert als wichtige Schnittstelle nach außen – zu Reha-Trägern, Behörden und weiteren Einrichtungen.
Hinzu kommt der Kontakt zu gesetzlichen Betreuern oder Eltern. Darüber hinaus unterstützt und berät der Soziale Dienst in persönlichen Angelegenheiten und ist Ansprechpartner für Beschäftigte und Angehörige bei sozialpädagogischen Fragen.
„Insgesamt arbeiten sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an fünf Standorten im Sozialen Dienst der GWW. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass die Beschäftigten bestmöglich begleitet und in ihrer Teilhabe am Arbeitsleben unterstützt werden“, erklärt Christin Frommer, Abteilungsleiterin Soziales und Bildung.
Text/Foto: U. Hertzfeldt
