Seit vielen Jahren erinnern die Stadt Ueckermünde und die Ueckermünder Arche gemeinsam mit vielen Bürgern am 27. Januar an die furchtbaren Verbrechen, die in den 1930er und 1940er Jahren unter der Naziherrschaft an der jüdischen Bevölkerung begangen wurden.
Die für den 27. Januar geplante Gedenkveranstaltung, der Marsch des Lebens, musste in diesem Jahr Corona bedingt abgesagt werden. Trotzdem haben Lorenz Sandhofe von der Ueckermünder Arche, Bürgermeister Jürgen Kliewe und Stadtpräsident Robert Kriewitz einen Weg gefunden die Botschaft der Veranstaltung gegen antisemitisches und rassistisches Denken weiterzutragen und ein Zeichen für Versöhnung und Freundschaft zu setzen. Sie haben sich im Namen aller Teilnehmer auf den Weg gemacht und an den Stolpersteinen der Familien Senger, Pless, Ruschin, Daus und Glaser sowie am Standort der ehemaligen Synagoge Blumen niedergelegt und Videobotschaften aufgenommen.
Es ist wichtig immer wieder an die damaligen Schicksale zu erinnern und zu ermahnen, dass so etwas nie wieder passieren darf. Auch der Enkel von Margarete Ruschin, Professor Shlomo Ruschin, und der parlamentarische Staatssekretär Mecklenburg-Vorpommerns Patrick Dahlemann sowie der Internationale Direktor des Marsches des Lebens, Heinz Reuss, hätten gerne an der Veranstaltung teilgenommen. Sie haben stattdessen Videobotschaften gesendet, die neben weiteren Textbeiträgen auf der Internetseite der Stadt Ueckermünde zu finden sind.
PM Stadt Ueckermünde
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