Der Speicher e. V., der den Wiederaufbau des Kulturspeichers nach dem verheerenden Brand in der Nacht vom 6. auf den 7. Juni 2026 koordiniert, durfte sich über eine Spende in Höhe von 300 Euro freuen. Die Zuwendung stammt von den hauptamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Landkreises Vorpommern-Greifswald sowie Landrat Michael Sack. Stellvertretend übergab Bürgermeister Tino Spiegelberg gestern die Spende an die Vereinsvorsitzende Mareen Schwirske.
Beschlossen wurde die Spende im Rahmen des jüngsten Treffens der hauptamtlichen Bürgermeister, das anlässlich der Verabschiedung von Bürgermeister Jürgen Kliewe im Seebad Ueckermünde stattfand. Gleichzeitig nahm der neu gewählte Bürgermeister Tino Spiegelberg erstmals an der Runde teil. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister treffen sich regelmäßig sowohl online als auch in Präsenz, um sich über aktuelle Themen aus dem Landkreis auszutauschen. Der Spendenbetrag kam durch persönliche Spenden von jeweils 25 Euro pro Teilnehmerin und Teilnehmer zusammen.
Die Vereinsvorsitzende Mareen Schwirske bedankte sich herzlich für die Unterstützung und betonte, dass die Spende ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit und Solidarität sei. Jede finanzielle Hilfe trage dazu bei, den Kulturspeicher Schritt für Schritt wieder nutzbar zu machen.
Nach dem Brand laufen derzeit umfangreiche Sicherungs- und Trocknungsarbeiten am Gebäude. Der durch das Feuer besonders stark beschädigte Gebäudeteil wird aktuell durch ein Spezialgerüst abgestützt, da Einsturzgefahr besteht. Bis Mitte August, so hofft Mareen Schwirske, soll dieser Gebäudeteil soweit gesichert sein, dass das bestehende Gerüst abgebaut und die Straßensperrung aufgehoben werden kann.
Beim Wiederaufbau setzt der Verein bewusst auf regionale Unternehmen, um die Wertschöpfung in der Region zu halten und die heimische Wirtschaft einzubinden.
Die Spende der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister ist ein weiteres Zeichen dafür, dass der Wiederaufbau des Kulturspeichers auf breite Unterstützung in der Region zählen kann. Gemeinsam soll ein kultureller Begegnungsort erhalten und für die Zukunft wieder aufgebaut werden.
Text: PM Stadt Ueckermünde / Foto: U. Hertzfeldt
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