Emily Melzer ist frisch gebackene Pflegefachkraft am AMEOS Klinikum Ueckermünde.

Jung, engagiert und mit Herz dabei: Emily hat ihren Platz gefunden

Vom Ausbildungsbetrieb zum Arbeitgeber – Luckowerin startet nach ihrem Abschluss als Pflegefachkraft am AMEOS Klinikum Ueckermünde durch.

Das fühlt sich gut an“, sagt Emily Melzer und ihre Augen strahlen. Die 19-Jährige hat ihre dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft erfolgreich abgeschlossen – und ist dem AMEOS Klinikum Ueckermünde treu geblieben. Seit dem 1. September verstärkt sie das Team der Chirurgie. Dabei begann ihr Weg in die Pflege schon früh. „Ich war gerade 16 geworden“, erinnert sich die Luckowerin an ihren Ausbildungsstart. Auf den Beruf aufmerksam geworden war sie durch ein Schülerpraktikum auf der Inneren. Der Einblick in den Stationsalltag bei AMEOS genügte: „Danach war für mich klar, dass ich Pflegefachkraft werden möchte.“

Besonders schätzt Emily die Nähe zu den Menschen. Für sie ist es ein schönes Gefühl, Patienten in schwierigen Situationen zu begleiten, ihnen helfen zu können und zu erleben, wie es ihnen wieder besser geht. „Das Schönste ist die Dankbarkeit der Patienten“, sagt sie. Genau diese unmittelbare Arbeit mit Menschen macht den Pflegeberuf für sie aus.

Während der Ausbildung verbrachte Emily viel Zeit auf der Orthopädie und Chirurgie. Wunden versorgen, Verbände anlegen – diese Aufgaben liegen ihr. So entstand früh der Wunsch, nach ihrem Abschluss auf der Chirurgie zu arbeiten. Bis dahin war allerdings Durchhaltevermögen gefragt. Besonders die Prüfungsphase hatte es in sich. Bereits im Dezember begann Emily, Lernkarten zu schreiben, ab Februar bereitete sie sich intensiv auf die Abschlussprüfungen vor – parallel zum Stationsalltag.

Auch organisatorisch waren die Ausbildungsjahre eine kleine Herausforderung. Emily hatte anfangs noch keinen Führerschein. Ihre Eltern und ihr Opa übernahmen deshalb so manche Fahrt. „Dafür bin ich ihnen wirklich dankbar.“

Dass sie nun in Ueckermünde ins Berufsleben startet, passt zu ihr. In die Ferne zieht es Emily nicht. „Ich bin ein Heimscheißer“, sagt sie lachend. Familie, ihr Freund  und Freunde sind hier, ebenso ihre
Hobbys: Sie spielt in der Altwarper Schalmeienkapelle und ist Mitglied im Luckower Karnevalsverein. Aktuell kommt noch ein weiteres Projekt hinzu. Emily macht ihren Motorradführerschein.

Auch die weniger bequemen Seiten ihres Berufes schrecken sie nicht ab. Schichtdienst, Wochenenden und Feiertage gehören für sie selbstverständlich dazu. Ebenso weiß sie, dass ein Stationsalltag nicht immer planbar ist und auch traurige Momente dazugehören. Gerade der Tod eines Patienten sei anfangs nicht leicht gewesen. Auch damit umzugehen, habe sie während ihrer Ausbildung lernen müssen.

Und Emily hat schon die nächsten beruflichen Ziele vor Augen: Sie möchte Praxisanleiterin werden und sich im Bereich Wundversorgung weiterbilden. Dafür heißt es zunächst, Berufserfahrung zu sammeln. Eines aber weiß die junge Pflegefachkraft schon jetzt: Mit ihrer Berufswahl hat sie die richtige Entscheidung getroffen.

Text/Foto: U. Hertzfeldt / Anzeige: AMEOS

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