Der Schlosshof in Ueckermünde.

Tag des offenen Denkmals – Schloss Ueckermünde

Wie wird aus jahrhundertealter Bausubstanz wieder ein Stück lebendige Stadtgeschichte? Beim Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September 2026, können Besucherinnen und Besucher das Ueckermünder Schloss aus einer besonderen Perspektive erleben.

Das Schloss blickt auf eine lange Geschichte zurück. Ursprünglich als Burg der pommerschen Herzöge errichtet, wurde die Anlage im Jahr 1546 zu einem vierflügeligen Schloss im Stil der Renaissance umgebaut. Heute sind noch der Südflügel und der Bergfried teilweise erhalten. Bei den aktuellen Sanierungsarbeiten wird die Geschichte des Gebäudes besonders sichtbar. Durch den Rückbau später aufgebrachter Putze treten unterschiedliche Bauphasen und historische Baufassungen deutlich hervor.

Restaurator Peter Wagner und seine Frau Kerstin stehen von 10 bis 17 Uhr vor Ort für Fragen zur Geschichte und zur Restaurierung des Schlosses zur Verfügung. Besucher können dabei nicht nur einen Blick auf die aktuellen Arbeiten werfen, sondern auch erfahren, welche Erkenntnisse die Restauratoren bei der Untersuchung der historischen Bausubstanz gewinnen konnten und welche Herausforderungen die Sanierung eines so bedeutenden Bauwerks mit sich bringt.

Der Tag des offenen Denkmals steht 2026 bundesweit unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Deutschlandweit öffnen am 13. September tausende historische Orte ihre Türen und ermöglichen besondere Einblicke in sonst nicht oder nur eingeschränkt zugängliche Bereiche.

Auch in Ueckermünde bietet sich damit die Gelegenheit, das Schloss einmal aus einer ungewohnten Perspektive zu entdecken und gleichzeitig mitzuerleben, wie ein bedeutendes Stück Stadtgeschichte für die Zukunft bewahrt wird.

Text: PM Stadt Ueckermünde / Foto: HAFF media

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