Am späten Abend des 7. März 2020, gegen 23 Uhr, kam es in Löcknitz zu einem Polizeieinsatz, nachdem ein 33-jähriger deutscher Mann rechte Parolen vor einer Gaststätte in der Straße Am See gerufen hatte.
Die eingesetzten Polizeibeamten nahmen vor Ort die Personalien des Mannes sowie auch eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen auf. Des Weiteren wurden in der Gaststätte 17 Gäste festgestellt. Dabei handelte es sich um Personen, die teilweise der rechten Szene zuzuordnen und der Polizei jüngst im Rahmen eines Einsatzes sowie auch im Zuge der durch den Landkreis erlassenen Nutzungsuntersagung für den Löcknitzer Garagenkomplex bekannt sind.
Die Polizei nahm daher die Personalien der 18 Personen auf. Dabei kam es zu Beleidigungen, einer versuchten Körperverletzung sowie zu einem tätlichen Angriff auf Vollzugsbeamte. Darüber hinaus wurde die Gürtelschnalle eines 51-jährigen Deutschen sichergestellt – sie enthielt verfassungsfeindliche Symbole.
Die Polizei hat ihre Präsenz im Großraum Löcknitz erhöht, weil sich dort in der Vergangenheit rechtsextreme Strukturen entwickelt und verfestigt haben. Dabei arbeitet die Polizei sehr eng mit den jeweils zuständigen Sicherheitsbehörden des Landkreises, des Landes und des Bundes sowie der Justiz zusammen.
PM
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