Mit dem Bauvorhaben „Sieben auf einen Streich“ investiert das Land rund 11 Millionen Euro in moderne Polizeiinfrastruktur.
Der Startschuss für ein bedeutendes Bauvorhaben in Ueckermünde ist gefallen. Mit dem ersten Spatenstich am 2. September haben die Arbeiten für den Neubau des Polizeigebäudes begonnen. Das Projekt ist Teil des landesweiten Bauprogramms „Sieben auf einen Streich“, mit dem Mecklenburg-Vorpommern insgesamt sieben moderne Polizeidienststellen errichtet.
Baudirektor Jens Rott, Leiter des Staatlichen Bau- und Liegenschaftsamtes Neubrandenburg, eröffnete die Veranstaltung und gab einen Überblick über das Bauprogramm und das Projekt in Ueckermünde.
Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue betonte die Bedeutung des Sondervermögens „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes. Ohne diese zusätzlichen finanziellen Möglichkeiten wären Investitionen dieser Größenordnung für das Land nicht realisierbar. Zugleich profitiere die regionale Wirtschaft: Die Bauvorhaben würden Aufträge in die Region bringen, Arbeitsplätze sichern und damit die Wirtschaftskraft Mecklenburg-Vorpommerns stärken. Ziel sei es, die Maßnahmen möglichst schnell umzusetzen.
Innenminister Christian Pegel würdigte insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei, die während der Bauphase mit Übergangslösungen umgehen müssen. Einige Beschäftigte arbeiten vorübergehend in Pasewalk, andere werden während der Bauzeit in Ausweichcontainern untergebracht. Mit dem Neubau entstehe dafür eine langfristige Perspektive mit modernen und funktionalen Arbeitsbedingungen.
Auch Staatssekretär Patrick Dahlemann unterstrich das klare Bekenntnis des Landes, in die Infrastruktur zu investieren. Mit den Mitteln aus dem Sondervermögen könne gezielt in wichtige Zukunftsprojekte investiert werden. Der Neubau in Ueckermünde sei ein konkretes Beispiel dafür, wie diese Investitionen in den Regionen ankommen.
Für rund 11 Millionen Euro entsteht in Ueckermünde ein moderner, dreigeschossiger Polizeineubau mit rund 1.600 Quadratmetern Nutzfläche. Künftig werden dort das Polizeirevier Ueckermünde und die Außenstelle des Kriminalkommissariats untergebracht.
Das Gebäude orientiert sich an einer landesweit entwickelten Musterplanung, die eine schnellere und wirtschaftlichere Umsetzung der Bauvorhaben ermöglicht.
Auch Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle. Geplant sind unter anderem eine Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage. Die Fertigstellung des Neubaus ist derzeit für September 2029 vorgesehen.
Bürgermeister Tino Spiegelberg begrüßte den Baubeginn als wichtiges Signal für die Stadt: „Der Neubau schafft moderne Arbeitsbedingungen für unsere Polizei und stärkt den Sicherheitsstandort Ueckermünde. Gleichzeitig ist die Investition ein wichtiger Impuls für unsere Region.“
Text/Foto: PM Stadt Ueckermünde
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