Landkreis fördert historische Bildungsangebote im Ukranenland

Mit der Übergabe von Fördermitteln an den Verein Ukranenland-Historische Werkstätten e. V. setzt der Landkreis Vorpommern-Greifswald seine langjährige Unterstützung für außerschulische Bildungsangebote fort. Die geförderten Projekte verbinden historische Wissensvermittlung mit praktischer Umweltbildung. In den vergangenen Jahren konnten zahlreiche gemeinsame Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden. Allein bis Ende des Jahres 2025 nahmen rund 1.400 Kinder und Jugendliche an den vielfältigen Angeboten teil und erhielten dabei wertvolle Einblicke in verschiedene Themenbereiche. 

„Mit der Förderung unterstützen wir Bildungsangebote, die Geschichte, Kultur, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit auf anschauliche Weise vermitteln. Die große Resonanz der vergangenen Jahre zeigt, wie wichtig außerschulische Lernorte für Kinder und Jugendliche sind“, betont Landrat Michael Sack. „Das Ukranenland, das Castrum Turglowe und der Weltacker ermöglichen jungen Menschen wertvolle Erfahrungen außerhalb des Klassenzimmers und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Bildungslandschaft in unserem Landkreis.“ 

Für das Jahr 2026 erhält der Verein Ukranenland-Historische Werkstätten e. V. eine Förderung in Höhe von 29.400 Euro für das Freilichtmuseum Ukranenland und das historische Areal „Castrum Turglowe“. Beide Einrichtungen vermitteln jungen Menschen auf anschauliche und praxisnahe Weise Kenntnisse über das Früh- und Hochmittelalter. Die Besucherinnen und Besucher erhalten die Möglichkeit, historische Lebensweisen unmittelbar nachzuvollziehen und sich aktiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. 

Darüber hinaus unterstützt der Landkreis das Projekt „Weltacker“ im Ukranenland mit einer Förderung in Höhe von 21.400 Euro. Dieser hat sich in den vergangenen Jahren als fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit des Vereins etabliert. Unter fachlicher Begleitung lernen Kinder und Jugendliche die Grundlagen der landwirtschaftlichen Produktion kennen und beschäftigen sich mit Fragen der nachhaltigen Ressourcennutzung. Durch den gemeinsamen 

Anbau heimischer Kulturpflanzen wird anschaulich vermittelt, welche Flächen für die Ernährung eines Menschen benötigt werden und wie das eigene Konsumverhalten den ökologischen Fußabdruck beeinflusst. Gleichzeitig werden die Teilnehmenden für die Bedeutung der heimischen Kulturlandschaft und Landwirtschaft sensibilisiert. 

PM LK VG

ANZEIGE