Zeichen gegen das Vergessen: Pflanzaktion in Torgelow

Im Rahmen der landesweiten Pflanzaktion „Ihre Blume zählt!“ der Alzheimer Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern hat sich auch die Tagespflege der Volkssolidarität Uecker Randow in Torgelow an der Initiative beteiligt. Gemeinsam mit den Gästen und Mitarbeitenden pflanzte Vorstandsvorsitzender Patrick Dahlemann insgesamt 96 Vergissmeinnicht und setzte damit ein sichtbares Zeichen der Solidarität.

Die Aktion fand vom 24. bis 26. April 2026 in ganz Mecklenburg-Vorpommern statt. Ziel ist es, auf die Situation von Menschen mit Demenz aufmerksam zu machen, Verständnis zu fördern und Berührungsängste abzubauen.

„Demenz zählt zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Sie betrifft nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch deren Familien, Freundinnen und Freunde sowie das soziale Umfeld. Umso wichtiger ist es, das Thema in die Mitte der Gesellschaft zu rücken und Räume für Begegnung und Austausch zu schaffen. Darüber reden hilft“, sagte Patrick Dahlemann.

„Mit den gepflanzten Vergissmeinnicht setzen wir ein klares Zeichen: Menschen mit Demenz gehören zu uns – und sie sind nicht allein.“ Zugleich dankte Dahlemann den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege, die hier einen ganz besonders wichtigen Anteil zur Hilfe leisten.

Die Pflanzaktion zeigt, wie einfach es sein kann, sich zu beteiligen und gleichzeitig eine starke Botschaft zu vermitteln. Ob im Garten, vor Einrichtungen oder auf öffentlichen Flächen – jede Blume steht für Aufmerksamkeit, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Auch in Torgelow in der Tagespflege der Volkssolidarität Uecker-Randow wurde die Aktion bewusst als gemeinschaftliches Erlebnis gestaltet. Das Pflanzen der Blumen bot Anlass für Gespräche, Erinnerungen und Begegnungen – und machte das Thema Demenz auf eine zugängliche und verbindende Weise sichtbar.

Mit ihrer Teilnahme unterstreicht die Volkssolidarität Uecker-Randow ihr Engagement für Teilhabe, Würde und ein respektvolles Miteinander – gerade auch für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen.

PM Dahlemann

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