Anlagebetrug in der Region: 60.000 Euro verloren

Ein Fall von Anlagebetrug hat in dieser Woche auch die Region Uecker-Randow erreicht: Ein Mann erstattete im Polizeirevier Ueckermünde Anzeige, nachdem er rund 60.000 Euro verloren hatte. Die Polizei warnt vor der perfiden Masche.

Der Geschädigte war gemeinsam mit seiner Frau über einen Internet-Clip auf ein vermeintliches Bitcoin-Investment aufmerksam geworden. Nach einem ersten telefonischen Kontakt mit einem angeblichen „Broker“ investierte das Paar zunächst einen kleineren Betrag – dieser wurde sogar mit Gewinn zurückgezahlt.

Genau dieses Vorgehen nutzten die Täter: In den folgenden sechs Wochen tätigte die Familie aus der Uecker-Randow-Region weitere, immer höhere Überweisungen. Die versprochenen Gewinne stiegen stetig. Als das Paar schließlich versuchte, sich das investierte Geld auszahlen zu lassen, brach der Kontakt ab. Der Schaden beläuft sich auf rund 60.000 Euro.

Ein weiterer Fall wurde aus Vorpommern-Rügen gemeldet: Ein 77-jähriger Mann von der Insel Rügen verlor über mehrere Monate hinweg rund 650.000 Euro durch ähnliche Betrugsmaschen. Er hatte in vermeintliche Fest- und Tagesgeldanlagen sowie Online-Investments investiert. Auch hier blieb die Auszahlung aus, der Kontakt zu den angeblichen Anbietern brach schließlich ab.

In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen Betrugs.

Polizei warnt vor betrügerischen Anlageangeboten

  • Anbieter und Angebote kritisch prüfen

  • Keine sensiblen Daten weitergeben

  • Vorsicht bei ungewöhnlich hohen Gewinnversprechen

  • Seriosität von Banken und Plattformen überprüfen

  • Keine vorschnellen Überweisungen auf ausländische Konten tätigen

  • Sich nicht unter Druck setzen lassen

  • Im Zweifel unabhängige Beratung (z. B. Hausbank) einholen

Wer Zweifel an einer Geldanlage hat, sollte umgehend Kontakt mit seiner Bank aufnehmen und Anzeige bei der Polizei erstatten.

PM Polizei

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