Am Dienstag, 27. Januar 2026, dem internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust, findet in Ueckermünde erneut der Marsch des Lebens statt. Mit dem gemeinsamen Gang zu historischen Gedenkorten erinnert die Stadt an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Gleichzeitig soll ein Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt werden.
Der Marsch des Lebens beginnt um 16 Uhr am Parkplatz Ueckerpark. Von dort aus führt der Weg entlang der Stolpersteine und Erinnerungsorte durch die Altstadt:
- Wohnhaus von August Senger – Töpferstraße 28
- Jüdisches Gebetshaus – Töpferstraße 17
- Wohnhaus der Familie Pless – Ueckerstraße 55
- Geschäftshaus der Familie Ruschin – Ueckerstraße 79
- Geschäftshaus der Familie Daus – Ueckerstraße 66
- Wohnhaus der Familie Ritterband – Wallstraße 19
Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Regionalen Schule „Ehm Welk“ verlesen an den einzelnen Stationen Gedenkworte und tragen damit aktiv zur Erinnerungskultur bei.
Gegen 16:45 Uhr findet die Abschlusskundgebung im Bürgersaal mit Grußworten und Lebensberichten statt. Die Moderation übernimmt Bürgermeister Jürgen Kliewe. Grußworte sprechen unter anderem Stefan Fiedler, Krankenhausdirektor AMEOS Nord, Robert Kriewitz, Stadtpräsident der Stadt Ueckermünde, sowie ein Vertreter der Marsch-des-Lebens-Organisation.
Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von Ulrich Maria Kellner. Bürgermeister Jürgen Kliewe und die Ueckermünder Arche laden jeden, der an dieser Veranstaltung teilnehmen möchte, recht herzlich ein.
Text/Foto: PM Stadt Ueckermünde
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