Am Sonnabend, 24. Oktober 2026, lädt die Künstlerin Monique Lieck zur Vernissage ihrer Ausstellung in die Chausseestraße 42 in Ueckermünde (gegenüber Penny) ein. Von 11 bis 14 Uhr sind Kunstinteressierte, Familien, Freunde und Bekannte herzlich willkommen, die Ausstellung kennenzulernen.
Die Begrüßung und Einführung übernimmt Monique Lieck selbst. Für die musikalische Begleitung am Klavier sorgt Heike Tresp.
Wer zur Vernissage keine Gelegenheit hat, kann die Ausstellung noch bis zum 30. Dezember 2026 besuchen. Geöffnet ist montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr.
Farbe trifft Struktur
Monique Lieck – Abstrakte Malerei aus Torgelow
Abstrakte Kunst ist eine Sprache jenseits des Gegenständlichen. Sie macht Gefühl, Stimmung und das Unterbewusstsein sichtbar – nicht als eindeutige Botschaft, sondern als offene Bewegung aus Farbe, Form und innerer Wahrnehmung. In den Werken von Monique Lieck treffen sich spontane Impulse und bewusst entwickelte Bildräume. Farbe wird zur Spur, Struktur zum Widerstand und der malerische Prozess zu einer Reise, die sich Schicht für Schicht entfaltet.
Über die Künstlerin
Monique Lieck wurde 1967 in Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern geboren. Heute entstehen ihre abstrakten Kunstwerke in ihrem Studio an ihrem Wohnort in Torgelow. Von dort aus entwickelt sie Bilder, die nicht auf eine einzige Lesart festgelegt sind. Ihre Arbeiten verbinden persönliche Empfindung mit einer offenen, wandlungsfähigen Bildsprache.
Ein Leben mit der Malerei
Das Malen begleitet Monique Lieck nahezu ihr ganzes Leben. Das Interesse am Experimentieren mit Farben und Materialien erwachte bereits in ihrer Kindheit. Seit jeher beschäftigt sie sich mit dem Gestalten von Dingen und mit den Möglichkeiten, die in Materialien und Formen liegen. In ihrer Jugend nahm sie an einem Workshop teil. Ihre Bilder hingen zunächst in Schulräumen, später auch in privaten und öffentlichen Räumen. Über Verkäufe ihrer Arbeiten konnte sie sich ebenfalls freuen.
Was als frühe Neugier begann, ist zu einer beständigen künstlerischen Praxis geworden: dem offenen Erkunden, Verändern und Weiterentwickeln eines Bildes.
Inspiration und Materialien
Inspiration findet Monique Lieck in der Natur – in Pflanzen, Landschaften, Farben und Formen. Diese Eindrücke überträgt sie nicht unmittelbar, sondern lässt sie in eine freie, abstrakte Bildwelt einfließen.Ihre Werke entstehen überwiegend mit Acrylfarben und verschiedenen Materialien. Sie verleihen den Bildern eine besondere haptische Struktur und machen ihre Oberfläche zu einem ebenso wichtigen Bestandteil des Ausdrucks wie die Farbe selbst.
Der kreative Prozess
Am Anfang steht kein festes Motiv. Monique Lieck beginnt frei und lässt sich auf das ein, was sich im Entstehen zeigt. Ihr Fokus liegt auf Rhythmus, Linien, Kontrasten und Farbflächen.Die Werke leben vom Übermalen und Schichten. Lasur- und Spachteltechniken sowie mehrere Farb- und Materialschichten werden wieder überarbeitet. So entsteht eine lebendige Geschichte, in der Spuren früherer Entscheidungen sichtbar bleiben und eine räumliche Wirkung entwickeln.
Farbe als Leidenschaft
Malerei ist für Monique Lieck Leidenschaft und Faszination. In jedem Werk lässt sie Emotionen und Stimmungen freien Lauf. Die Liebe, schöne Dinge entstehen zu lassen, die ihr Herz erfreuen und bleiben dürfen, ist dabei ein wichtiger Antrieb.Farbe wird in diesem Prozess nicht nur zum gestalterischen Mittel, sondern zu einer unmittelbaren Form persönlicher Empfindung.Freie ProjektionsflächenDie Bilder geben keine feste Bedeutung vor. Sie dienen als freie Projektionsfläche für die Gedanken, Erinnerungen und Emotionen der Betrachtenden.
Vielfalt statt Wiederholung
Einen einzigen Stil dauerhaft zu verfolgen, wäre für Monique Lieck eintönig. Sie wird ständig von neuen Ideen inspiriert und möchte diese in ihrer Malerei umsetzen. Entscheidend ist für sie nicht die Wiederholung eines vertrauten Musters, sondern die Offenheit für das, was sich als Nächstes entwickeln kann.
Wichtig sind ihr eine gelungene, harmonische Komposition und gestalterische Tiefe. Ihre Werke sollen den Blick fesseln und zugleich zur eigenen Interpretation anregen.
Farbe trifft Struktur
In Monique Liecks Malerei verbinden sich Farbe, Struktur und Prozess zu offenen Bildräumen. Was dabei entsteht, bleibt nicht allein auf der Leinwand: Erst in der persönlichen Wahrnehmung der Betrachtenden findet jedes Werk seine eigene, immer wieder neue Resonanz.
Offene Bildräume
Jede Betrachtung darf eine eigene Geschichte entstehen lassen. Die Bedeutung entwickelt sich im Gegenüber – aus dem, was ein Bild auslöst, erinnert oder neu in Bewegung bringt.
Text: HM/ PM Künstlerin Flyer: ZVG Künstlerin
