Wikinger aus Barth besuchen das Torgelower Ukranenland

Die Vorbereitungen für die dritte Sommertheaterproduktion der Vorpommerschen Landesbühne laufen auf Hochtouren. In der letzten Woche machte sich das Ensemble von „Die Wikinger – Die Saga vom Sturmkind“ auf den Weg ins Ukranenland nach Torgelow. Dort entstanden die offiziellen Motive für das diesjährige Programmheft sowie weitere Werbefotos für Print- und Online-Medien.

Insgesamt 15 Darstellerinnen und Darsteller verwandelten das historische Freilichtmuseum in eine eindrucksvolle Wikingerwelt. Unter der Leitung von Regisseur Oliver Trautwein setzte Fotograf Daniel Großjohann rund 20 Bildmotive in Szene, die bereits einen ersten Eindruck von der neuen Inszenierung vermitteln.

Das Ukranenland bot dafür die perfekte Kulisse. Zwischen rekonstruierten Häusern, historischen Booten und ursprünglicher Natur entstanden stimmungsvolle Aufnahmen, die die Welt der Wikinger lebendig werden lassen. Gleichzeitig wurde das Fotoshooting für alle Beteiligten zu einer kleinen Reise in die Vergangenheit. Beeindruckend ist, mit welchem Engagement und welcher Liebe zum Detail das Team des Ukranenlandes Geschichte erlebbar macht.

Nachdem das Gelände um 16 Uhr für den regulären Besucherverkehr geschlossen hatte, konnten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ukranenlandes einen Blick hinter die Kulissen eines Fotoshootings für die Theaterproduktion „Die Wikinger – Die Saga vom Sturmkind“ werfen. Während die Schauspielerinnen und Schauspieler in ihren aufwendigen Kostümen von Motiv zu Motiv wechselten, sorgte Regieassistentin Laura Hollunder mit einer detaillierten Planung dafür, dass jeder Aufnahmeort und jede Szene perfekt vorbereitet waren. Bereits im Vorfeld hatte sie gemeinsam mit Regisseur Oliver Trautwein und dem Vorsitzenden des Ukranenland-Vereins, Wolfgang Schubert, das Gelände besichtigt und die Fotomotive abgestimmt. Die Zusammenarbeit war von großer Offenheit, Flexibilität und einem außergewöhnlichen Entgegenkommen geprägt.

Mit „Die Wikinger – Die Saga vom Sturmkind“ bringt die Vorpommersche Landesbühne in diesem Sommer den Auftakt einer neuen Trilogie auf die Bühne des Barther Theatergartens.

Eine uralte Prophezeiung, deren Ursprung längst im Dunkel der Zeit begraben ist, scheint sich zu erfüllen: „Wenn blutig roter Mond und graue Sturmwolken sich am Firmament treffen, wird unter donnerndem Himmel ein Kind geboren. Es trägt das Zeichen der Winde und wird das Schicksal der Stämme auf ewig wenden.“

Während eines gewaltigen Sturms wird hoch im Norden unter einem blutroten Mond ein Kind geboren, das schon bald den Beinamen „Sturmkind“ erhält. Verborgen wächst es in einer Fischerhütte auf. Noch ahnt niemand, welche Kräfte in ihm schlummern. Nachts träumt es von Raben und Feuer, hört Stimmen im Wind und begegnet schließlich einem geheimnisvollen Wanderer. Diese Begegnung setzt Ereignisse in Gang, die das Schicksal des Sturmkindes – und damit das der gesamten bekannten Welt – für immer verändern werden. Doch die Kunde von der alten Prophezeiung verbreitet sich schnell. Viele fürchten ihre Erfüllung und sind bereit, alles dafür zu tun, sie zu verhindern.

Mit der neuen Produktion erwartet das Publikum ein spannendes Abenteuer voller Mystik, nordischer Sagenwelt, eindrucksvoller Kämpfe und bewegender Momente. „Die Wikinger – Die Saga vom Sturmkind“ bildet den Auftakt einer auf drei Jahre angelegten Trilogie und verspricht ein beeindruckendes Theatererlebnis unter freiem Himmel.

Nach dem gelungenen Fototermin im Ukranenland hofft das Ensemble nun auf ein Wiedersehen – diesmal im Barther Theatergarten. Vielleicht machen sich ja auch viele Torgelowerinnen und Torgelower sowie Freunde des Ukranenlandes auf den Weg nach Barth, um das fertige Stück auf der Bühne zu erleben. Premiere ist am 10. Juli 2026 um 19:30 Uhr. Anschließend wird bis zum 5. September 2026 jeweils donnerstags und samstags um 19:30 Uhr im Barther Theatergarten gespielt.

Tickets sind erhältlich unter:

Zentraler Kartenservice: 03971 – 26 88 800 | www.vorpommersche-landesbuehne.de

Text: PM Landesbühne / Foto: © Vorpommersche Landesbühne, Daniel Großjohann.

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