Anlässlich des bundesweiten Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern die AMEOS Einrichtungen in Ueckermünde mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal „Verloren sein“ auf dem Gelände des AMEOS Klinikums Ueckermünde an die Ermordung und das Leid der Patientinnen und Patienten während der NS-Herrschaft.
Mitarbeitende, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gäste ehren gemeinsam die Erwachsenen und Kinder, die von der früheren Heil- und Pflegeanstalt Ueckermünde in den Tod deportiert wurden oder in der Anstalt starben. Zudem wird der vielen hundert Menschen gedacht, die in der Region zwangssterilisiert worden sind. Die Gedenkworte wird Stephan Freitag, Mitglied des Vorstandes der AMEOS Gruppe, sprechen. Trompetenmusik von Patrick Foy (Kreismusikschule Uecker-Randow) und die Verlesung von Patientenschicksalen durch Auszubildende unserer Einrichtungen rahmen das Gedenken.
Während des so genannten Dritten Reiches wurden mehr als 300.000 Menschen auf Grund ihrer psychischen Erkrankung oder geistigen Beeinträchtigung ermordet und über 400.000 Menschen zwangssterilisiert. Die durch die nationalsozialistische Rassen- und Gesundheitspolitik ausgelösten seelischen Verwundungen und Stigmatisierungen haben Nachwirkungen bis in unsere heutige Zeit.
Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr am Dienstag, den 27. Januar 2026, Ravensteinstraße 23. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
Text: PM AMEOS / Foto: HAFF media-Archiv
