Pflegedienst Stügerhoff: Mit fachlichem Weitblick und großem Engagement für die Wundversorgung

Der Pflegedienst Stügerhoff hat die Zukunft stets fest im Blick und setzt daher seit Langem auf eine hochqualifizierte Wundversorgung. Dafür wurde in den vergangenen Jahren kräftig investiert: Jede Fachkraft bei Stügerhoff ist inzwischen zur Wundexpertin oder zum Wundexperten ausgebildet, um einen hohen Standard in der Versorgung chronischer Wunden sicherzustellen. Zusätzlich verstärken zwei Fachtherapeuten für Wunden das Team.

„Ein großer Teil der Touren unserer Pflegefachkräfte betrifft mittlerweile Klientinnen und Klienten mit chronischen Wunden“, berichtet Geschäftsführerin und Pflegedienstleiterin Doreen Bassow. Auch die Kommunikation im Team sei dadurch deutlich professioneller geworden. „Damit erfüllt unser Pflegedienst die neuen Anforderungen an spezialisierte Leistungserbringer zur Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden zu 100 Prozent“, betont Bill Weiß, stellvertretender Pflegedienstleiter. Seit 2021 ist er eine verlässliche und wertvolle Unterstützung für Doreen Bassow. Bill Weiß verweist auf die gesetzliche Vorgabe, dass bis zum 1. Januar 2026 alle eigenverantwortlich tätigen Pflegefachkräfte eine Zusatzqualifikation mit mindestens 84 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten nachweisen müssen. Für viele Einrichtungen gilt dafür derzeit noch eine Übergangsfrist – nicht jedoch für Pflegedienst Stügerhoff, der schon frühzeitig vorausschauend gehandelt hat.

Für Doreen Bassow ist das Thema mehr als nur Pflicht: Die Pflegedienstleiterin und Wundexpertin ICW, plus Dekra sowie Fachtherapeutin Wunde engagiert sich seit Langem mit viel Herz für die Versorgung chronischer Wunden. Sie legt besonderen Wert auf Prävention und Ganzheitlichkeit. Dabei hilft ihr, dass sie außerdem als Palliativschwester und Pain Nurse
(Schmerzschwester) weitergebildet ist. Die Wundheilung wird von vielen Faktoren negativ beeinflusst. „Das Wissen darüber und durch Fachwissen Maßnahmen einleiten zu können, ist ein großer Vorteil für unsere Klienten“, betont sie. 

„Damit eine Wunde gar nicht erst entsteht, betrachten wir den ganzen Menschen – so gehören Ernährung, soziales Umfeld und Beweglichkeit ebenso zur Krankenbeobachtung“, erklärt die Fachtherapeutin. Nur die gute Zusammenarbeit von Pflegekräften und Fachkräften ermöglicht eine  bestmögliche Versorgung auf diesem Gebiet. Die Pflegekräfte werden bei Stügerhoff kontinuierlich geschult und weitergebildet. 

Seit Jahren besteht außerdem eine enge Zusammenarbeit mit den Chirurgen der Region. Es werden Wundsprechstunden angeboten, bei denen Fachthreapeutin Doreen Bassow dabei ist – bei Bedarf auch bei regulären Arztterminen.

Dankbar ist das Stügerhoffteam Susanne Grasshoff von der Dr. Sabine Reetz Unternehmensberatungsgesellschaft mbH in Rostock. „Wir mussten leider kräftezehrende Einzelverhandlungen mit der Krankenkasse führen, um die Vergütung der Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden sicherzustellen“, berichtet Bill Weiß. Dabei habe der Pflegedienst lediglich die neuen Anforderungen umgesetzt – die Unterstützung von Susanne Grasshoff sei in diesem Prozess äußerst wertvoll gewesen.

Übrigens: Wer sich für die Arbeit mit Menschen mit chronischen Wunden interessiert oder bereits als Wundexpertin oder Wundexperte ausgebildet ist, kann sich jederzeit gern beim Pflegedienst Stügerhoff melden.

Insgesamt zählt der Pflegedienst Stügerhoff rund 40 Mitarbeitende. Das Team besteht aus Fachkräften (Wundexperten/Fachtherapeuten Wunden), Pflegekräften, Hauswirtschaftskräften, Bürokräften und Hausmeistern. 

Frischen Wind bringt das neue Logo, gestaltet von Design am Haff, das nun Pullover und Jacken der Mitarbeitenden ziert. „Herzlichen Dank, liebe Sarah!“, sagt Doreen Bassow. Die einst lilafarbene Kleidung ist zwar Geschichte, doch die Sonne lacht weiterhin – nun auf roten und blauen Jacken. Mit einem Augenzwinkern ergänzt Doreen Bassow: „Und ist mal Hochwasser, Glatteis oder Schnee, dann schippern wir eben mit dem Boot die Haffküste entlang zu unseren Klientinnen und Klienten.“  

Text: uh / Foto: ZVG Stügerhoff

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