Der Ueckermünder Bürgermeisterkandidat Karsten Berndt hat sich in einer Stellungnahme zu den jüngsten Vorfällen rund um seine Person und die laufenden Ermittlungen geäußert. Nach eigenen Angaben sei es kurz nach der Eröffnung seines Bürgerbüros zur Verbreitung unwahrer Gerüchte gekommen. In der Folge habe es mehrere Angriffe gegeben, darunter zerstörte Fensterscheiben, beschädigte Reifen sowie ein Brandanschlag auf sein Wohnhaus.
Nach dem Brandanschlag habe er die Polizei ausdrücklich gebeten, auf eine öffentliche Mitteilung zu verzichten. „Mein Ziel war es, Schaden von Ueckermünde abzuwenden“, so Berndt. Eine Veröffentlichung hätte dem Ruf des Seebades aus seiner Sicht erheblich schaden können.
Im Zuge der Ermittlungen des Staatsschutzes wurde Berndt nach eigenen Angaben als Zeuge vernommen und zur wahrheitsgemäßen Aussage verpflichtet. Dabei habe er erklärt, dass er außerhalb der Stadtvertretung keine Konflikte habe, Auseinandersetzungen habe es jedoch im politischen Raum gegeben. „Ich habe jedoch zu keinem Zeitpunkt jemanden beschuldigt oder angezeigt“, sagt Karsten Berndt.
Zugleich betonte Berndt, dass die Entscheidung über Ermittlungen und mögliche Beschuldigte ausschließlich bei den Behörden liege: „Darauf habe ich keinen Einfluss.“
Die Information über den Brandanschlag sei nicht von ihm selbst öffentlich gemacht worden, sondern erst im Zusammenhang mit der Berichterstattung bekannt geworden. Kritisch äußerte sich der Kandidat zur Darstellung der Ereignisse: Diese erwecke aus seiner Sicht „den Eindruck einer Täter-Opfer-Umkehr“ und nehme eine mögliche Rufschädigung der Stadt in Kauf.
Unabhängig davon bekräftigte Berndt seine politischen Ziele: „Ich stehe für Veränderung und Erneuerung. Ein ‚Weiter so‘ wird es mit mir nicht geben.“
PM Karsten Berndt
